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DIE FASSREIFUNG

Laut Gesetz muss Whisky mindestens drei Jahre in Holzfässern reifen. Die Herkunft der Fässer ist für den Whiskygeschmack von entscheidender Bedeutung. Der durch die Fasswände verdunstende Whisky, der „Anteil der Engel“ (ca. 3 % jährlich) und die Geschmacksaufnahme aus der Fasswand führten permanent dazu, dass der Whisky immer weicher und aromatischer wird.

Wir verwenden neue französische Eichenfässer und deutsche Kastanienfässer. Beide mit leichter Röstung. Nach ungefähr einem Jahr wird der Whisky von dort in gebrauchte Bourbon-Fässer aus amerikanischer Weißeiche gefüllt, die eine starke Röstung erhielten, um die Endreifung zu durchlaufen.

Nach mehreren Jahren ist der Whisky dann bereit zur Abfüllung.
Brennerei Ziegler

DIE DESTILLATION


Der Whisky wird zweimal destilliert. Zunächst wird die Würze in den Rohbrandkessel gebracht und dort zum ersten Mal destilliert. Dieser sogenannte Rohbrand enthält relativ wenig Alkohol und unerwünschte Nebenprodukte.

Dieser Rohbrand kommt nun in den Feinbrandkessel und wird dort das zweite Mal destilliert. Hierbei werden sensorisch die Vor- bzw. Nachläufe vom Herzstück getrennt, um die gewünschte Qualität und Aromatik zu gewinnen.

Vor- und Nachläufe werden nicht wieder verwendet. Der so gewonnene Feinbrand kann nun zur Lagerung in die Holzfässer kommen.

DAS MAISCHEN

Das Malzmehl wird nun im Maischebottich mit heißem Wasser versetzt. Hierbei wird der gärfähige Zucker freigesetzt. Dreimal wird diese Malzwassermischung mit Wasser ausgelaugt: Beim ersten Mal bei 65°C, beim zweiten Mal mit 80°C und beim dritten Mal bei 95°C.

Danach wird die Zuckerlösung heruntergekühlt. Beim dritten Mal wird so wenig Zucker ausgelöst, dass diese schwache Zuckerlösung für den ersten Durchgang der nächsten Charge verwendet wird.

Diese, nun Würze genannte Flüssigkeit, wird auf 20°C abgekühlt und in die Gärbehälter geleitet.

DAS MÄLZEN DER GERSTE


Auf die Qualität der Gerste wird besonderen Wert gelegt. Die Gerste wird in Wasser eingeweicht, bis sie zu keimen beginnt. Sie wird auf dem Boden ausgebreitet und für ungefähr eine Woche unter regelmäßigem Wenden, bei konstanter Temperatur, aufbewahrt, bis der gewünschte Keimungsgrad erreicht ist.

Hierbei wird die in der Gerste enthaltene Stärke in eine lösliche Form überführt, die in gärfähigen Zucker übergeht. Gestoppt wird die Keimung, indem die Gerste mit Warmluft getrocknet wird.

Danach wird das Malz in der Malzmühle mit einem mittleren Mahlgrad gemahlen.